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Die Jugend von heute

เชลล์ได้ทำการพิเคราะห์พิจารณาของหนุ่มสาวในประเทศเยอรมัน และได้ผลสรุปว่า เยาวชนในสมัยนี้ เป็นกลุ่มที่มีความกดดันทางสังคมสูง แต่มันก็ไม่ทำให้พวกเขาท้อ บทนี้เหมาะสำหรับเรียนรู้คำศัพท์ และหัดเขียนจดหมายหาบรรณาธิการ (Leserbrief)

Shell Jugendstudie: eine pragmatische Generation unter Druck

Jugendliche sind sich der großen Probleme der Gesellschaft in hohem Maße bewusst. Vom Altern der Gesellschaft über Probleme am Arbeitsmarkt bis hin zu ihren eigenen Zukunftsperspektiven: Jugendliche stellen sich den Herausforderungen. Was auch auf sie zukommt — sie suchen eine Lösung.

Aufstieg” statt „Ausstieg” bleibt die Devise der Jugendlichen. Auch wenn ihre Aussichten ihnen vielleicht düsterer erscheinen als noch vor vier Jahren: Sie lassen sich nicht entmutigen. Sie suchen individuelle Wege und schaffen Strukturen, in denen sie weiterkommen können.

Bildung entscheidet über Zukunft

Der Schulabschluss bleibt der Schlüssel zum Erfolg: Jugendliche aus sozial bessergestellten Elternhäusern besuchen Schulformen, die bessere Zukunftschancen erwarten lassen als Jugendliche aus sozial schwierigen Verhältnissen. So blicken auch Jugendliche an Hauptschulen weniger optimistisch in die Zukunft als ihre Altersgenossen an Gymnasien. In puncto Arbeitsplatz zeigt die Studie, dass Jugendliche heute deutlich mehr Angst haben, ihren Arbeitsplatz zu verlieren bzw. keine adäquate Beschäftigung finden zu können.

Mädchen auf der Überholspur

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang der geschlechtsspezifische Trend. Junge Frauen haben im Bereich der Schulbildung die jungen Männer überholt und streben auch zukünftig häufiger höherwertige Bildungsabschlüsse an: 55 Prozent der befragten Mädchen wollen das Abitur machen, von den Jungen sind es dagegen nur 47 Prozent.

Familie gewinnt an Bedeutung

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit bietet die Familie Sicherheit, sozialen Rückhalt und emotionale Unterstützung. 73 Prozent der Jugendlichen von 18 bis 21 Jahren leben noch bei ihren Eltern. Harmonie in den eigenen vier Wänden ist angesagt: 90 Prozent der Jugendlichen erklären, gut mit ihren Eltern auszukommen, und 71 Prozent würden auch ihre eigenen Kinder genauso oder so ähnlich erziehen.

Großer Respekt vor der älteren Generation

Zur älteren Generation gehören einerseits die Hochbetagten. Diese Generation genießt das Image der „Aufbaugeneration” — ihre Leistung bringt ihnen den Respekt der Jugendlichen ein. Auf der anderen Seite stehen die „Jungen Alten” — fit, aktiv und offen für Neues. Das sehen die Jugendlichen grundsätzlich positiv. Es wird erst dann problematisch, wenn die Senioren sich zu sehr einmischen oder zur Konkurrenz werden.

Keine Renaissance der Religion

Die Jugendstudie zeigt, dass die meisten Jugendlichen in Deutschland nach wie vor eine nur mäßige Beziehung zu kirchlich-religiösen Glaubensvorgaben haben. Nur 30 Prozent glauben an einen persönlichen Gott, weitere 19 Prozent an eine unpersönliche höhere Macht. 28 Prozent der Jugendlichen stehen dagegen der Religion fern, der Rest (23 Prozent) ist sich in religiösen Dingen unsicher. Typisch für die heutige Jugend ist, dass sie zwar die Institution der Kirche grundsätzlich bejaht, gleichzeitig aber die Kirche stark kritisiert. 65 Prozent finden, die Kirche habe keine Antworten auf Fragen, die Jugendliche heute wirklich bewegen.

Weiter Aufwind für Fleiß und Ehrgeiz

Das Wertesystem der Jugendlichen weist eine positive und stabile Ausrichtung auf. Familie, Freundschaft, Partnerschaft sowie Eigenverantwortung sind weiter „in”, begleitet von erhöhtem Streben nach persönlicher Unabhängigkeit. Kreativität, aber auch Sicherheit und Ordnung werden als wichtig betrachtet. Die Tugenden Fleiß und Ehrgeiz befinden sich weiter im Aufwind. Damit vermischen sich in den Lebensorientierungen junger Menschen weiterhin moderne und traditionelle Werte.

Interesse an Politik und Parteien steigt leicht an

Das Interesse an Politik ist weiterhin niedrig. Trotz eines leichten Anstiegs im Vergleich zur Shell Jugendstudie 2002 kann man noch nicht von einer Trendwende sprechen. Der Prozentsatz der politisch Interessierten ist von 34 Prozent 2002 auf 39 Prozent angestiegen. Auch in die politischen Parteien und in die Bundesregierung ist das Vertrauen der Heranwachsenden weiterhin gering. Politik stellt für die Mehrheit der Jugendlichen keine Größe mehr dar, an der sie sich orientieren können.

Europa

Europa ist weiterhin angesagt: 60 Prozent bezeichnen Europa im Vergleich zu 62 Prozent im Jahr 2002 nach wie vor als “in”. Im Vergleich zu damals ist die “Europa-Euphorie” aber inzwischen einer etwas nüchterneren Betrachtungsweise gewichen. Junge Leute kritisieren vor allem Bürokratie und Geldverschwendung in Europa.

Wortschatz

Deutsch ไทย English
pragmatisch อย่างจริงจัง pragmatic
sich bewusst sein จะต้องตระหนักถึง to be aware
sich Herausforderungen stellen เผชิญกับความท้าทาย to face challenges
der Aufstieg ความก้าวหน้าขึ้น ascent
der Ausstieg การยอมแพ้ exit
die Devise ภาษิต motto
düster มืดมน gloomy
bessergestellt มีฐานะดีกว่า better off
der Altersgenosse อายุรุ่นเดียวกัน person in same age
in puncto เกี่ยวกับ concerning
adäquat เพียงพอ adequate
die Überholspur ทางแซง fast lane
geschlechtsspezifisch เจาะจงเฉพาะเพศนี้ sex-specific
höherwertig เหนือกว่า superior
der Rückhalt ผู้สนับสนุน backup
angesagt อินเทรนด์ hip, trendy, popular
gut auskommen mit เข้ากันได้ดีกับ to get along well with
der Hochbetagte ผู้สูงอายุ elderly person
die Aufbaugeneration รุ่นหลังสงครามโลกครั้งที่สอง post World War II generation
sich einmischen ไปรบกวน to interfere
mäßig ปานกลาง moderate
die höhere Macht พลังอันยิ่งใหญ่ greater power
grundsätzlich etwas bejahen โดยทั่วไปเห็นพ้องด้วย to basically affirm something
der Ehrgeiz ความทะเยอทะยาน ambition
das Wertesystem ระบบค่านิยม value system
das Streben nach การแสวงหาของ the pursuit of
die Tugend คุณธรรม virtue
sich im Aufwind befinden เจริญรุ่งเรือง to boom
die Wende จุดที่มีการเปลี่ยนแปลง turning point
der Heranwachsende วัยรุ่น adolescent
nüchtern อย่างมีสติ sober
weichen หลีกทาง to give way

Übung

 

 

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